Nährstoffe – Vollreife Früchte

vom 26. November 2008:

Nicht nur für Obstfans sind vollreife Früchte eine wichtige Quelle für wertvolle Nährstoffe. Doch meist nehmen wir nur die weniger ausgereiften Exemplare zu uns. Ist die Frucht bei der Ernte noch nicht reif, entgehen uns Vitamin C, Fruchtzucker, Bioaktivstoffe und natürlich der Duft. Also alles, was eine leckere, reife Frucht ausmacht.

Wissenschaftler wissen heute, dass es bei Früchten gerade in der letzten Reifephase zu einer Konzentration dieser Stoffe kommt. Außerdem nehmen unerwünschte Substanzen während der Reife ab, wie beispielsweise Gerbstoffe, die bei unreifen Früchten den typisch bitteren Geschmack verursachen.

Über drei Jahre hinweg untersuchten Experten der Forschungsanstalt in Geisenheim den Einfluss des Erntezeitpunktes bei Zwetschgen. Dazu ernteten sie die Früchte ab beginnender Reife bis zum Stadium „hochreif“ im drei- bis viertägigen Rhythmus. Die sensorischen Ergebnisse, sprich Süße und Säure, spiegelten die Beliebtheit bei zunehmender Reife wieder. Besonders beliebt waren die frisch geernteten, „hochreifen“ Früchte.

Fazit: Optimale Reife ist entscheidend für das Maximum an geschmack- und wertgebenden Inhsstoffen sowie den wichtigen „Sekundären Pflanzenstoffen“. Doch während einige Früchte auch nach der Ernte weiter reifen können, muss die Ernte bei nicht nachreifenden Früchten grundsätzlich zum Zeitpunkt der Vollreife erfolgen.

Tipp: Für vollen Fruchtgenuss sollten Verbraucher auf regionale, frisch gepflückte Produkte mit kurzen Transportwegen zurückgreifen und auf Reifezeichen achten. So sollten nicht nachreifende Früchte wie Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Zwetschgen und Kirschen stets prall, saftig sowie glänzend aussehen und angenehm duften. Äpfel, Aprikosen, Birnen, Heidel- und Stachelbeeren können auch nach dem Pflücken noch nachreifen.

Während Früchte etwas Wertvolles sind und beim Verzehr im vollreifen Zustand, frisch geerntet und in der Vielfalt aller Farben bei mindestens fünf Portionen täglich auch krankheitsreduzierend und krebsvorbeugend wirken (in diesem Falle spricht man überwiegend von reifen Beeren), gibt es andere Inhaltstoffe, die wir täglich mit unserer Ernährung zu uns nehmen obwohl sie hoch gesundheitsschädlich sind, wie MSN Health and Fitness beschreibt.

Quelle: www.bwagrar.de

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